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| La Palma < Städte und Ortschaften > |
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| Barlovento
- La Palma Nordost |
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Vor der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert hieß Barlovento
Tagaragre. Bis 1678 war Barlovento von San Andrés abhängig und wurde danach
eigenständig. Direkt im Einfluß des feuchten Nordostpassats ist die gebirgige und
bewaldete Gemeinde relativ reich an Wasserreserven. Bananen-, Kartoffel-, Avocado- und
Zitrusplantagen bilden die Grundlage der lokalen Wirtschaft.
Der im Nordosten von La Palma liegende Ort wurde vom Tourismus bisher weitgehend verschont.
Dabei ist Barlovento ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen ins Umland mit
beeindruckenden Schluchten und mit Lorbeerbäumen und Pinien bewachsenen Hängen.
Hier liegt ein ausgedehntes Wandergebiet, dessen Wege sich oberhalb der Lagune treffen.
Diese liegt ungefähr 700 Meter hoch in einem Vulkankrater. Früher sammelte sich
hier das Wasser und bildete einen natürlichen See, der im Sommer versiegte. Um den
Wasserspeicher dauerhaft nutzen zu können, wurde das Becken zu einem Stausee ausgebaut
und dient jetzt als Naherholungsgebiet der Gemeinde mit einem kleinen Freizeitpark mit
Zeltplatz und Grillmöglichkeiten, der sich bei Einheimischen und Gästen
großer Beliebtheit erfreut.
Barlovento bedeutet übersetzt starker Wind. Die Namengebung hängt vermutlich damit
zusammen, daß diese Gegend oftmals den regenreichen Passatwinden ausgesetzt ist.
Fruchtbar und niederschlagsreich ist es in dieser Gemeinde im Winter häufig recht
kühl. In den warmen Monaten erfreuen sich Wanderer an dem ausgedehnten Wegenetz und der
hübschen Ortschaft Barlovento.
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Barlovento im Nordosten der Insel La Palma
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Sehenswert in der Gemeinde Barlovento ist der Mirador de La Tosca mit
Ausblick auf den grünen Norden der Insel, der Leuchtturm Punta Cumplida, erbaut 1867,
das Naturschwimmbecken von La Fajana, das Zentrum für Kunsthandwerk Las Mimbreras (die
Korbweiden), in dem Körbe der unterschiedlichsten Art hergestellt werden und die
einschiffige Kirche Virgin del Rosario, die 1581 erbaut und im 17. Jahrhundert erweitert
wurde. Die Kirchglocken sollen aus Kuba stammen.
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Ein Blick auf Barlovento
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